Eine Satteltasche ist eine kleine, strukturierte Tasche mit gerundeter Klappe und meist einer Schnalle oder einem Verschluss vorn. Der Name ist wörtlich zu nehmen: die Form stammt von den Taschen, die beiderseits eines Reitsattels hingen und sicher, wetterfest und so geschnitten sein mussten, dass sie an einem sich bewegenden Tier anliegen.
Was macht sie zur Satteltasche und nicht zur Aktentasche?
Die Rundung. Eine Aktentasche hat eine gerade Klappe und kantige Ecken; eine Satteltasche hat eine Klappe, die sich über einen Körper wölbt, der unten meist breiter ist als oben. Die Silhouette ist die ganze Identität der Form.
Der andere Unterschied ist die Struktur. Eine Satteltasche ist so gebaut, dass sie ihre Form auch leer hält, weshalb sie auf dem Foto genauso aussieht wie am dritten Tag.
Was passt in eine Satteltasche?
Handy, Portemonnaie, Schlüssel, Sonnenbrille und eine Kleinigkeit darüber hinaus. Sie ist eine Tagestasche und keine Arbeitstasche: dieselbe Struktur, die sie gut aussehen lässt, hindert sie daran, sich für einen Laptop zu dehnen.
Wenn sie an manchen Tagen mehr schlucken soll, ist ein unstrukturierter Hobo die Form, die das tut; eine Satteltasche ist bewusst nicht diese Tasche.
Für wen ist sie?
Für jemanden, der eine Tasche will, die durchdacht wirkt, ohne förmlich zu sein, und der eine vorhersehbare Menge trägt. Es ist die Form, die zum Mantel genauso funktioniert wie zum Sommerkleid, und das schaffen die wenigsten Taschen.
Die falsche Wahl ist sie, wenn Ihre Ladung von Tag zu Tag stark schwankt, oder wenn Sie schnell und oft hineingreifen müssen: Klappe und Schnalle sind zwei Handgriffe, wo ein Reißverschluss einer ist.
Wie man sie trägt
Quer, mit einem Riemen lang genug, dass die Tasche an der Hüfte sitzt, oder über der Schulter mit verkürztem Riemen. Die Rundung der Klappe liegt besser am Körper an als eine flache Front — der praktische Rest der Herkunft dieser Form.

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